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Von der ITB bis zum Super Bowl: Wie Reichweite 2026 zum Erfolgsfaktor wird

Inhaltsübersicht:

    1. Neue Logik für Marketingbudgets 2026: Entscheidungen statt Touchpoints
    2. Wenn Content nicht trägt: Warum gute Produktion allein nicht reicht
    3. Wir sind auf der ITB – treffen Sie uns in Berlin
    4. Super Bowl: Die wichtigste Werbebühne der Welt und was Marken daraus lernen können
    5. Nach sechs Jahren Nullwachstum: Marketing wird wieder Chefsache
    6. Abmahnungen bei TikTok & Instagram: Wenn Reichweite teuer wird
    7. Steuerliche Fallstricke: Reichweite verpflichtet

Liebe Leserinnen und Leser,

Marketing wird messbarer, regulierter und strategischer gedacht. Unternehmen hinterfragen ihre Budgetlogik, große Markenformate geraten unter Druck, während internationale Best Practices neue Maßstäbe setzen. Gleichzeitig steigen rechtliche Anforderungen für Creator und Marken.

Quelle: Statista

Im Februar beleuchten wir, warum Marketingentscheidungen heute stärker denn je auf Wirkung statt Sichtbarkeit ausgerichtet sein müssen – und weshalb Influencer Marketing dabei eine zentrale Rolle spielt.

Viel Freude beim Lesen!

1. Neue Logik für Marketingbudgets 2026: Entscheidungen statt Touchpoints

Es findet eine zentrale Verschiebung im Marketingdenken statt: Weg von isolierten Touchpoints, hin zu klaren Entscheidungsarchitekturen. Die Frage lautet nicht mehr „Wo sind wir sichtbar?“, sondern „Wo entsteht am Ende Umsatz?“. In Zeiten knapper Budgets wird Marketing zum Investitionshebel – mit klarer Erwartungshaltung an Performance. Marken müssen Kanäle danach bewerten, ob sie echte Kaufentscheidungen beeinflussen.
Creator begleiten Konsumenten entlang realer Entscheidungsprozesse, nicht nur als Reichweitenlieferanten, sondern als Vertrauensinstanzen. Wer Budgets neu strukturiert, sollte Influencer Marketing nicht als Awareness-Baustein, sondern als Conversion- und Community-Treiber verstehen.

Quelle: HORIZONT

2. Wenn Content nicht trägt: Warum gute Produktion allein nicht reicht

Trotz hoher Produktionsqualität blieb die strategische Relevanz von der DB_WEbserie „Boah Bahn“ unklar, die Zielgruppenbindung schwach und der Impact überschaubar. Das Beispiel zeigt, dass Content allein nicht reicht. Er braucht eine klare Positionierung, ein echtes Bedürfnis und Anschlussfähigkeit an die Community.
Gerade im Influencer Marketing ist diese Erkenntnis entscheidend: Creator-Formate funktionieren nur dann, wenn sie organisch in bestehende Communities eingebettet sind. Hochwertiger Content ohne Community-Fit bleibt Kampagne – mit Creator-Perspektive wird er Gespräch.

Quelle: HORIZONT

3. Wir sind auf der ITB – treffen Sie uns in Berlin

Die ITB vereint die internationale Reisebranche und wir sind dabei.
Inspiration für Reisen entsteht heute vor allem auf Social Media. Strategisches Influencer Marketing erschließt großes Potenzial entlang der gesamten Customer Journey – von der Inspiration bis zur Buchung.

Wir unterstützen Destinationen, Hotelgruppen und Travel Brands dabei, Nachfrage messbar zu steigern, Buchungsimpulse zu setzen und Markenbindung nachhaltig auszubauen.

Lassen Sie uns auf der ITB persönlich darüber sprechen, vor Ort oder vorab mit einem vereinbarten Termin.

 

4. Super Bowl: Die wichtigste Werbebühne der Welt und was Marken daraus lernen können

Der Super Bowl bleibt das globale Schaufenster für Markeninszenierung. Budweiser, Pepsi, Hellmann’s und Co. setzen auf Emotion, Humor und kulturelle Relevanz – mit Produktionsbudgets in Millionenhöhe. Doch selbst hier zeigt sich: Die Spots funktionieren nur dann nachhaltig, wenn sie digital verlängert werden. Social Media, Creator-Kollaborationen und Community-Aktivierung sind längst Teil der Inszenierung.

Auch große Markenmomente brauchen Creator, um Relevanz im Alltag zu entfalten. Influencer übersetzen globale Kampagnen in persönliche Narrative und sorgen dafür, dass ein 30-Sekunden-Spot zur mehrwöchigen Story wird.

Quelle: HORIZONT

5. Nach sechs Jahren Nullwachstum: Marketing wird wieder Chefsache

Die Marketing-Leitplanken verändern sich grundlegend. Nach Jahren wirtschaftlicher Stagnation wird Marketing wieder als Wachstumstreiber verstanden, nicht als Kostenstelle. Performance, Effizienz und klare KPIs stehen im Mittelpunkt. Gleichzeitig steigt der Druck, Marken emotional aufzuladen und differenzierbar zu machen.

Influencer Marketing vereint genau diese Anforderungen. Es verbindet emotionale Markenführung mit datenbasierter Performance-Messung. In schwachen Märkten sind es nicht die lautesten Marken, die gewinnen, sondern die relevantesten. Und Relevanz entsteht heute in Communities.

Quelle: W&V 

6. Abmahnungen bei TikTok & Instagram: Wenn Reichweite teuer wird

Ein MDR-Bericht zeigt, wie schnell Creator durch Musiknutzung oder fehlende Kennzeichnung in juristische Grauzonen geraten. Abmahnungen können hohe Kosten verursachen, sowohl für Influencer als auch für kooperierende Marken. Die Professionalisierung der Branche bringt zwangsläufig stärkere Regulierung mit sich.
Influencer Marketing braucht klare Prozesse, rechtssichere Briefings und Monitoring. Wer Creator strategisch einsetzt, muss Compliance mitdenken. Langfristige Partnerschaften und professionelle Plattformlösungen minimieren Risiken und stärken Vertrauen.

Quelle: mdr

7. Steuerliche Fallstricke: Reichweite verpflichtet

Auch steuerlich wird Influencer Marketing komplexer. Laut KPMG können Produktzusendungen, Barter-Deals oder internationale Kooperationen schnell steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Viele Creator sind sich der Tragweite nicht bewusst, ebenso wenig manche Marken.

Das zeigt: Influencer Marketing ist längst kein Experimentierfeld mehr, sondern ein regulierter Markt. Unternehmen, die hier professionell agieren, setzen auf transparente Verträge, klare Vergütungsmodelle und strukturierte Zusammenarbeit. Nur so lässt sich das volle Potenzial des Kanals ausschöpfen.

Quelle: KPMG