Inhaltsübersicht:
- Neue Logik für Marketingbudgets 2026: Entscheidungen statt Touchpoints
- Warum gute Content Produktion allein nicht reicht
- Wir sind auf der ITB Messe – treffen Sie uns in Berlin
- Nach sechs Jahren Nullwachstum: Marketing wird wieder Chefsache
- Vertrauen statt Reichweite als neuer Erfolgsfaktor im Creator Marketing
- Super Bowl: Die wichtigste Werbebühne der Welt und was Marken daraus lernen können
- Mehr als Reichweite: Warum Influencer Marketing die Kaufbereitschaft nachhaltig steigert
Liebe Leserinnen und Leser,
das aktuelle GfK Konsumklima zeigt für 2026 ein klares Bild: Die Verbraucherstimmung bleibt trotz leichter Erholung im negativen Bereich, gleichzeitig steigen Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung wieder an. Nachdem die Einkommenserwartung im Februar 2025 noch bei -5,4 Punkten lag, liegt sie zum Jahresbeginn 2026 mit 5,1 Punkten weiterhin im positiven Bereich. Mit dem wachsenden Vertrauen in die eigene finanzielle Situation steigt auch die Anschaffungsneigung: Von -11,1 Punkten im Februar 2025 verbessert sie sich kontinuierlich und liegt im Januar 2026 bei -4 Punkten.
Für Marken bedeutet das: Konsumenten bleiben vorsichtig, sind aber selektiv ausgabebereit – Kaufentscheidungen werden bewusster, Vergleichbarkeit steigt und Wirkung wird zum entscheidenden Faktor für Marketingbudgets.
Quelle: Statista
Im Februar zeigen wir, warum Marketingbudgets 2026 stärker auf Entscheidungen statt Touchpoints ausgerichtet sein müssen, weshalb gute Content-Produktion allein nicht ausreicht und wie authentische Influencer Marketing-Kampagnen Vertrauen schaffen, Reichweite steigern und die Kaufbereitschaft nachhaltig fördern.
Viel Freude beim Lesen!
1. Neue Logik für Marketingbudgets 2026: Entscheidungen statt Touchpoints
Es findet eine zentrale Verschiebung im Marketingdenken statt: Weg von isolierten Touchpoints, hin zu klaren Entscheidungsarchitekturen. Die Frage lautet nicht mehr „Wo sind wir sichtbar?“, sondern „Wo entsteht am Ende Umsatz?“. In Zeiten knapper Budgets wird Marketing zum Investitionshebel – mit klarer Erwartungshaltung an Performance. Marken müssen Kanäle danach bewerten, ob sie echte Kaufentscheidungen beeinflussen.
Creator begleiten Konsumenten entlang realer Entscheidungsprozesse, nicht nur als Reichweitenlieferanten, sondern als Vertrauensinstanzen. Wer Budgets neu strukturiert, sollte Influencer Marketing nicht als Awareness-Baustein, sondern als Conversion- und Community-Treiber verstehen.
Quelle: HORIZONT
2. Warum gute Content Produktion allein nicht reicht
Content allein erzeugt noch keine Wirkung. Entscheidend ist, ob er im richtigen Kontext stattfindet und bei der relevanten Zielgruppe Resonanz auslöst. Reichweite ohne strategische Einbettung bleibt oberflächlich.
Für Marken bedeutet das: Investitionen in Content müssen konsequent an Zielgruppen, Plattformlogiken und konkrete Business-Ziele gekoppelt sein. Ohne klare strategische Ausrichtung entsteht Sichtbarkeit, aber keine nachhaltige Markenpräferenz oder Conversion.
Creator Marketing bietet hier einen klaren Vorteil. Creator kennen ihre Community, verstehen Plattformmechaniken und können Markenbotschaften so integrieren, dass sie authentisch wirken und tatsächlich Engagement erzeugen. Richtig eingesetzt wird Content damit vom reinen Kommunikationsmittel zum Performance-Treiber entlang der gesamten Customer Journey.
Quelle: HORIZONT
3. Wir sind auf der ITB Messe – treffen Sie uns in Berlin
Vom 3. bis 5. März findet die ITB Berlin, der Internationalen Tourismus-Börse statt. Reisen beginnt heute auf Social Media – strategisches Influencer Marketing schafft messbare Wirkung entlang der gesamten Customer Journey, von der Inspiration bis zur Buchung.
Wir unterstützen Destinationen, Hotelgruppen und Travel Brands dabei, Nachfrage zu steigern und Marken nachhaltig zu stärken.
Besuchen Sie uns am 4. und 5. März vor Ort und kommen Sie direkt mit unseren Experten ins Gespräch. Für eine Terminvereinbarung im Voraus kontaktieren Sie gerne Marie Lenz per E-Mail.
4. Nach sechs Jahren Nullwachstum: Marketing wird wieder Chefsache
Die Marketing-Leitplanken verändern sich grundlegend. Nach Jahren wirtschaftlicher Stagnation wird Marketing wieder als Wachstumstreiber verstanden, nicht als Kostenstelle. Performance, Effizienz und klare KPIs stehen im Mittelpunkt. Gleichzeitig steigt der Druck, Marken emotional aufzuladen und differenzierbar zu machen.
Influencer Marketing vereint genau diese Anforderungen. Es verbindet emotionale Markenführung mit datenbasierter Performance-Messung. In schwachen Märkten sind es nicht die lautesten Marken, die gewinnen, sondern die relevantesten. Und Relevanz entsteht heute in Communities.
Quelle: W&V
5. Vertrauen statt Reichweite als neuer Erfolgsfaktor im Creator Marketing
Im Creator Marketing zeigt sich 2026 deutlicher denn je: Marken, die auf echte Beziehungen statt reine Reichweite setzen, gewinnen. Laut aktuellen Branchenanalysen nutzt bereits ein Großteil der Unternehmen Influencer Marketing strategisch als festen Bestandteil im Marketing-Mix, Tendenz weiter steigend.
Gleichzeitig entwickeln sich Plattformen weiter in Richtung engerer Communities und persönlicher Interaktion. So testet Instagram aktuell Funktionen, die stärker auf „Freunde“ statt klassische Follower-Logik setzen – ein klares Signal dafür, dass Social Media sich zunehmend von Massenkommunikation hin zu vertrauensbasierten Netzwerken verschiebt.
Für Marken bedeutet das: Authentizität und glaubwürdige Empfehlungen werden noch wertvoller als reine Sichtbarkeit.
Quelle: Business Insider
6. Super Bowl: Die wichtigste Werbebühne der Welt und was Marken daraus lernen können
Der Super Bowl bleibt eine der größten Werbebühnen der Welt, doch maximale Reichweite garantiert keine nachhaltige Markenwirkung. Aufmerksamkeit ist heute nur der erste Schritt – entscheidend ist, was danach passiert.
Für Marken bedeutet das: Große Kampagnen müssen strategisch verlängert werden, um Wirkung entlang der gesamten Customer Journey zu entfalten. Ohne digitale Anschlusskommunikation verpufft selbst die teuerste Inszenierung schnell.
Creator Marketing setzt genau hier an. Influencer übersetzen zentrale Kampagnenbotschaften in glaubwürdige, plattformgerechte Formate und tragen sie organisch in relevante Communities. So entsteht nicht nur zusätzliche Reichweite, sondern echte Resonanz, messbar in Engagement, Vertrauen und letztlich Conversion.
Quelle: HORIZONT
7. Mehr als Reichweite: Warum Influencer Marketing die Kaufbereitschaft nachhaltig steigert
Die Entwicklungen im Influencer Marketing bestätigen auch 2026, was sich bereits rund um verkaufsstarke Kampagnen wie Black Friday gezeigt hat: Content Creator sind längst ein zentraler Wachstumstreiber für Marken.
Aktuelle Branchenprognosen zeigen, dass Creator Marketing zu einem festen Bestandteil moderner Marketingstrategien geworden ist und die Investitionen weiter steigen. Besonders relevant für Unternehmen: 58% der Konsumenten haben bereits ein Produkt aufgrund einer Influencer-Empfehlung gekauft, was den direkten Einfluss auf Kaufentscheidungen deutlich macht.
Entscheidend ist dabei vor allem die Nähe zwischen Creator und Community – Creator werden häufig als vertrauenswürdige Personen wahrgenommen, ähnlich wie Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld. Für Marken bedeutet das eine klare Chance: Authentische Partnerschaften verbinden Reichweite mit Vertrauen und können Kaufbereitschaft nachhaltig steigern.
Quelle: EMARKETER

