Strategien für das Weihnachtsgeschäft 2020

Inhaltsübersicht:

  1. Wachstum im E-Commerce übertrifft Erwartungen
  2. Die Kunst der richtigen Influencer Auswahl
  3. Landingpages als Umsatztreiber
  4. Produkt-Bundles und Pakete
  5. Best Practice: Lachs.de

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das E-Commerce Business boomt weiterhin. Insbesondere Alltagsprodukte sind gefragt und Zahlen der Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. bestätigen einen erneuten Anstieg des Online-Handels im Vergleich zum Vorjahresquartal. Ganze 13,3 Prozent ist das E-Commerce Geschäft gewachsen. Shopping ohne Risiko, schnell, einfach und kontaktlos – E-Commerce wird diesem Verbraucherwunsch perfekt gerecht.


Es zeigt sich, dass Unternehmen mit einer durchdachten Digitalstrategie große Erfolge erzielen, wenn sie die Zielgruppe richtig abholen. Der durch Corona eingeleitete Wachstumssprung in der Digitalisierung und im E-Commerce wird unser Konsumverhalten nachhaltig verändern. Für Marken können die Chancen nicht besser sein. Insbesondere Social-Media und Influencer-Marketing trägt zu diesem Wachstum bei.

Schon während dem ersten Lockdown konnten deutschlandweit Cocooning Trends beobachtet werden. Dabei handelt es sich um ein Zurückziehen in die Heimeligkeit der eigenen vier Wände. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung weiter gefördert. Viele Unternehmen nutzen die Zeichen der Zeit und helfen Verbrauchern ihr eigenes zu Hause noch gemütlicher und lebenswerter zu machen. Ideen für die Inneneinrichtung und das Interieur, Dekobeispiele und Do-It-Yourself Beiträge bekommen immer größere Aufmerksamkeit. Solche Features sorgt für ordentliche Klicks in Onlineshops und somit für erhöhte Verkäufe. Kreativ-Content zum Thema Cocooning lässt sich besonders durch Influencer Kooperationen verbreiten. So können aussagekräftige Bilder, Videos und Texte produziert und zielgruppengenau verbreitet werden.

Im Folgenden möchten wir Ihnen nun zeigen, was es bei der Influencerauswahl zu beachten gilt, wie wichtig eine professionelle Landingpage ist und wie sie durch Produktbundles und attraktive Paketangebote ihren Umsatz im nahenden Weihnachtsgeschäft noch weiter steigern können.

2. Die Kunst der richtigen Influencerauswahl

Den Influencer allein anhand von öffentlich zugängigen Daten auszuwählen reicht oftmals nicht aus. Zusätzlich sollte ein Influencer nie deswegen ausgesucht werden, weil er besonders  sympathisch wirkt und den Marketern gefällt. Denn auch hier gilt: Der Köder muss dem Fisch, und nicht dem Angler schmecken. Daher empfehlen wir eine so genannte „Buyer Persona“ zu erstellen, die die anzusprechende Zielgruppe klar definiert. Auf dieser Grundlage fällt dann auch die Influencer Auswahl deutlich leichter. Mit den „Brand-Fit“ Kriterien kann überprüft werden, ob der Influencer zum Unternehmen und zur Marke passt. Im Anschluss sollten dann weitere Werte wie die Engagementrate hinzugezogen werden. Eine gute Software wie z.B. die InfluenceME Plattform, kann bei der weiteren Selektion beispielsweise mittels Primärdaten wie Wohnort, Alter und soziodemografische Daten der Influencer helfen.

3. Landingpages als Umsatztreiber

Wer Verlinkungen und das Bewerben von Beiträgen von Influencern nutzt, sollte sinnvolle Linkziele bzw. Landingpages festlegen. Die Startseite der eigenen Website eignet sich dabei eher weniger. Sie holt User nicht ab und bringt keinen Mehrwert für die Nutzer. Je besser jedoch die Landingpage durchdacht wurde, desto höher ist am Ende auch die Konversion. Hierbei ist es wichtig bestehende User-Journeys zu berücksichtigen und die Erfahrungen in die Erstellung der Landingpage einfließen zu lassen. Wenn Beiträge von Influencern auf eine Landingpage verweisen ist es oft sinnvoll, diese Influencer auch dort noch einmal zu präsentieren. So entsteht aus einer sonst willkürlichen Weiterleitung eine interessante User-Journey. Alternativ zu einer Unterseite der eigenen Webiste oder dem eigenen Online-Shop können Anfragen auch direkt zu Amazon weitergeleitet werden. Hier sollte das Produkt / Listing dann jedoch sehr professionell und detailliert aufbereitet sein. Ein langweiliges Standard-Listing reicht heutzutage nicht mehr aus.

4. Produkt-Bundles und Pakete

Ein gesteigertes Interesse von Seiten der Verbraucher entsteht, wenn Sale-Aktionen mit gebündelt vermarkteten Produkten beworben werden. Ein attraktives Bundle, das sich ergänzt und sinnvoll platziert wird, reizt Konsumenten deutlich mehr als einzelne Produkte. So können von Unternehmensseite Einzelpreise verschwiegen und Verkäufe erhöht werden. Der Influencer könnte seine persönliche Empfehlung als Paket zusammenstellen und über seine Kanäle bewerben. Zusätzliche Glaubwürdigkeit und Sympathie kann mit einer persönlichen Nachricht (Compliment-Card) erreicht werden.

6. Best Practice: Lachs.de

In den vergangenen Wochen haben wir das Unternehmen hinter Lachs.de auf dem Weg vom reinen B2B hin zum B2C E-Commerce begleitet. Dafür haben wir verschiedene Food Influencer und Foodblogger für die Steigerung der Reichweite genutzt. Zusammen mit TV-Koch Thomas Sixt (https://thomassixt.de) wurde dabei u. a. ein individuelles Food-Bundle entwickelt, das auf eine hohe positive Resonanz gestoßen ist. Die Kampagne hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist ein attraktives und greifbares Angebot zu schnürren.

 

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Lassen Sie uns über Möglichkeiten sprechen, wie Sie mit Branding- und Performance-Influencer-Marketing Ihre Vertriebsziele erreichen können. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch über https://influenceme.de/termin Wir freuen uns darauf, Ihren Erfolg aktiv voranzutreiben!

Beste Grüße
Philipp Hagl

 

Quellen:

https://www.bevh.org/presse/pressemitteilungen/details/e-commerce-schwung-haelt-an-online-handel-legt-im-3-quartal-2020-mit-einem-plus-von-133-prozent-im.html