Inhaltsübersicht:
Liebe Leserinnen und Leser,
Social Media ist in Deutschland längst kein Jugendmedium mehr: 59 % der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren nutzen aktiv soziale Netzwerke. Besonders in älteren Zielgruppen wächst die Nutzung kontinuierlich und Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube sind fester Bestandteil im Alltag geworden.
Für Marken bedeutet das: Social Media ist heute nicht nur Kommunikationskanal, sondern ein zentraler Ort, an dem Marken wahrgenommen werden, Inspiration entsteht und Kaufentscheidungen vorbereitet werden. Influencer Marketing entwickelt sich dabei vom ergänzenden Kanal zum strategischen Hebel entlang der gesamten Customer Journey.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Im März zeigen wir, warum Reichweite allein nicht mehr ausreicht und wie Social Media heute reale Nachfrage auslösen kann. Wir ordnen ein, welche Rolle Instagram als zentraler Kanal für Markenbindung spielt, was unser Bonduelle Case konkret darüber verrät und warum Influencer Marketing weiter an strategischer Bedeutung gewinnt. Außerdem beleuchten wir, wie Social Media Plattformen die Discovery-Phase verändert und warum Creator zunehmend zu Co-Creatorn von Marken werden.
Viel Freude beim Lesen!
1. Social Media wird zum Treiber realer Nachfrage
Social Media beeinflusst nicht nur Wahrnehmung, sondern zunehmend auch reale Märkte. Ein aktuelles Beispiel aus dem Lebensmittelbereich zeigt, wie stark dieser Effekt sein kann: Nachdem Rezepte mit Skyr-Produkten viral gingen, kam es zeitweise zu Engpässen im Handel.
Für Marken ist das ein entscheidender Perspektivwechsel: Content kann direkte Nachfrage erzeugen. Influencer Marketing wird damit messbar und performance-relevant – nicht nur als Branding-Kanal, sondern als konkreter Treiber von Abverkauf. Wer Creator strategisch einsetzt, kann Trends aktiv mitgestalten und Nachfrage gezielt stimulieren.
Quelle: Handelsblatt
2. Reichweite ist nicht alles: Vertrauen in Communities zählt
Die Logik von Social Media verändert sich grundlegend: Nicht mehr maximale Sichtbarkeit entscheidet über den Erfolg, sondern die Fähigkeit, Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
Reichweite ohne Relevanz bleibt wirkungslos. Entscheidend ist, ob Marken in den richtigen Kontexten stattfinden und Vertrauen aufbauen. Instagram bleibt dabei das Fundament für Community-Aufbau und Markenbindung, hier entstehen dauerhafte Beziehungen, die über reine Reichweite hinausgehen.
Für Marken bedeutet das eine klare Verschiebung in der Budgetlogik: Investitionen müssen stärker daran gemessen werden, ob sie tatsächliche Wirkung entlang der Customer Journey entfalten. Influencer Marketing wird in diesem Kontext zum strategischen Instrument, da Creator nicht nur Reichweite liefern, sondern als glaubwürdige Instanzen Kaufentscheidungen aktiv beeinflussen.
Quelle: Code78
3. Unser Best Practise Case: Bonduelle
Gerade rund um Ostern zeigt sich, wie wirkungsvoll Influencer Marketing im Food-Bereich sein kann. Unsere Bonduelle Kampagne 2025 belegt, wie sich Markenbekanntheit in neuen Zielgruppen nachhaltig steigern lässt: durch die Kombination aus authentischem Storytelling und einfach nachkochbaren Rezeptideen. Der Fokus lag bewusst nicht auf aufwendiger Inszenierung, sondern auf alltagstauglichem Content, der nahbar, inspirierend und für die Community direkt umsetzbar ist.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Mit einer Reichweite von über 3 Millionen Menschen und mehr als 4 Millionen Impressions wurde ein starker Sichtbarkeits-Push erzielt. Besonders einfache, kreative Rezepte trafen den Nerv der Zeit – passend zu aktuellen Food-Trends wie „plant-based“, Convenience und Quick Recipes.
Genau darin liegt der Erfolgsfaktor: Content, der nicht nur gesehen, sondern gespeichert, geteilt und nachgemacht wird. So entstehen organische, virale Effekte und Marken werden durch Influencer Marketing zum festen Bestandteil im Alltag der Zielgruppe.
4. Creator Marketing wird zum festen Bestandteil im Marketing Mix
Creator Marketing entwickelt sich zunehmend zum festen Bestandteil im Marketing-Mix. Laut aktuellen Studien planen 74 % der europäischen Food- und Beverage-Marken, ihre Zusammenarbeit mit Influencern weiter auszubauen.
Für Unternehmen bedeutet das: Creator sind längst keine Ergänzung mehr, sondern ein zentraler Baustein moderner Markenführung. Influencer Marketing verbindet Reichweite mit Glaubwürdigkeit und lässt sich gezielt entlang der Customer Journey einsetzen, von Awareness bis Conversion. Wer hier frühzeitig investiert, sichert sich langfristig Wettbewerbsvorteile in relevanten Zielgruppen.
Quelle: newsbywire
5. Social Media erweitert die Suchlandschaft
Neben etablierten Plattformen gewinnen Social Media Plattformen zunehmend an Bedeutung, insbesondere in der frühen Phase der Kaufentscheidung. Nutzer verwenden die Plattformen wie Instagram oder TikTok verstärkt, um Produkte zu entdecken, Inspiration zu sammeln und Empfehlungen zu erhalten.
Für Marken bedeutet das: Social Media ergänzt bestehende Suchmaschinen um einen wichtigen Discovery-Touchpoint.
Influencer Marketing kann hier gezielt eingesetzt werden, um neue Zielgruppen zu erreichen und Produkte früh im Entscheidungsprozess zu positionieren. Der Fokus liegt dabei weniger auf langfristiger Bindung, sondern auf initialer Aufmerksamkeit und Inspiration.
Quelle: OnlineMarketing.de
6. Creator werden zu Co-Creatoren
Influencer übernehmen zunehmend eine aktivere Rolle in Marketing und Innovation. Marken beginnen, Creator nicht nur in Kampagnen einzubinden, sondern auch in die Entwicklung von Produkten und Konzepten.
Influencer Marketing entwickelt sich vom Kommunikationskanal zur strategischen Partnerschaft. Creator bringen ein tiefes Verständnis für ihre Community mit und können wertvolle Impulse für Produktentwicklung, Positionierung und Storytelling liefern.
Wer Creator frühzeitig einbindet, steigert nicht nur die Relevanz von Kampagnen, sondern schafft Produkte und Marken, die näher an den Bedürfnissen der Zielgruppe sind – und damit langfristig erfolgreicher im Markt.
Quelle: MarketingDive

