Werbung für Lebensmittelmarken im Bestell-Zeitalter

Inhaltsübersicht:

  1. Plötzlicher Aufschwung
  2. Starke Veränderung im Marketing – Point of Sale wird auf den Kopf gestellt 
  3. Influencer-Werbung als klarer Favorit 

Liebe Leserinnen und Leser,

der Online-Lebensmittelhandel schon immer das kleine Sorgenkind des deutschen E-Commerce. Diverse Anläufe stationärer deutscher Lebensmittelhändler, die versucht haben in den Onlinehandel einzusteigen, haben entweder stagniert oder sogar gescheitert (z.B. Otto Lebensmittel)

1. Plötzlicher Aufschwung

Die Corona Pandemie belastet jetzt bereits seit über 2 Jahre Deutschlands Alltag. Viele Kunden, die sich davor sorgen sich beim stationären Einkaufen anzustecken, empfinden die Lieferung von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs als eine Erleichterung.  

Den rasanten Aufschwung merkten die Online-Supermärkte sofort und meldeten sich am Anfang der Pandemie auf ihren Homepages zu Wort, so auch das Unternehmen Picnic: „Es ist zurzeit extrem viel los bei uns und wir erhalten deutlich mehr Bestellungen als gewöhnlich. Wir arbeiten tatkräftig daran, so vielen Menschen wie möglich helfen zu können, aber leider bleibt es schwierig vorherzusagen, wann wir genug Platz haben, um mehr Kunden beliefern zu können.“ (*1) 

Nicht nur bereits etablierte Online-Supermärkte befanden sich auf einem Höhenflug, auch neue Unternehmen sprossen aus dem nichts hervor – Gorillas (Mai 2020), Flink (Dezember 2020), um nur ein paar Beispiele zu nennen. 

(Quelle *1: https://picnic.app/de/wichtige-informationen/

2. Starke Veränderung im Marketing – Point of Sale wird auf den Kopf gestellt

Der Point of Sale (=POS) bezieht sich auf die Lokalität, an der Kundinnen und Kunden zum Kauf animiert werden sollen. Egal ob Supermarkt, Filiale oder Messe, der POS eignet sich bestens für die Bewerbung von neuen Produkten oder Produktlinien die gut zusammenpassen. Denke Sie hierbei mal an die Wartezeit in der Schlange einer Supermarktkasse. Wie oft haben Sie schon zu einem Produkt wie Kaugummis, einem Riegel oder etwas Süßem gefasst, das gar nicht auf der Einkaufsliste stand? Genau. So geht es uns auch. 

Der klassische POS (Offline) hat jedoch oft einen schlechten Ruf, nicht zuletzt, weil unfreundliches Personal oder lange Wartezeiten jedes Kundenerlebnis negativ beeinflussen können. Aber dafür hinterlässt ein positives Erlebnis durch den menschlichen Kontakt einen langfristigen, positiven Eindruck. Gleichzeitig ist es für den ein oder anderen Kunden befreiender, wenn er mit Bargeld zahlen und dadurch „anonym“ einkaufen kann. Dieser fällt jedoch bei einem Online-Supermarkt vollständig weg. 

Der digitale POS (Online), in Form von Websites oder Apps, bietet durch nicht vorhandene Warteschlangen und das bequeme Bestellen von Zuhause einen klaren Vorteil gegenüber seinem Gegenstück. Auch die Möglichkeit, die Transaktion abzubrechen und jederzeit ohne große Umstände zurückzukehren kann so im Laden eher selten geboten werden. Letzteres bleibt also die einzige Aussicht für Online-Supermärkte und öffnet dadurch natürlich marketingtechnisch einige Türen und Tore. 

3. Influencer-Werbung als klarer Favorit 

Influencer üben auf Kaufentscheidungen einen großen Einfluss aus. Die Gründe sind die Reichweitenstärken der Social Media Netzwerke, die schon 2016 (*2), bei 74 Prozent bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielten. Unternehmen genießen durch die Anwendung von Influencer Marketing viele Vorteile. 

  1. Nähe zum Kunden: Unternehmen können über Influencer die Distanz zu Konsumenten überbrücken, da Influencer nicht als Unternehmen, sondern als individuelle Personen, wenn nicht sogar als Vorbild betrachtet werden. Sie werden anders wahrgenommen und können so mit Konsumenten auf eine Art kommunizieren, die für Unternehmen sehr schwierig zu erlernen ist.
  2. Hohe und potente Reichweite: Die hohen Followerzahlen (Vorzugsweise Instagram und TikTok) von Influencern bieten Unternehmen eine sehr hohe Reichweitenstärke. Bibisbeautypalace, die erfolgreichste deutsche Lifestyle Influencerin, hat auf Instagram 7,8M Follower. Der Online-Supermarkt Gorillas im Vergleich nur 45K.
  3. Optimale Zeilgruppen: Durch Influencer können Unternehmen die Zielgruppen gezielt ansprechen, da es fast für jede Zielgruppe den passenden Influencer im Netz gibt.
  4. Gutes Monitoring: Durch die diversen Analytic-Tools der Social Media Plattformen ist es für Unternehmen eine Leichtigkeit den Erfolg einer Kampagne zu messen und durch Feedback in Form von Kommentaren feststellen, an welchen Stellen noch Nachholbedarf existiert

(Quelle *2: https://de.slideshare.net/sazzad128/influence-of-social-medias-on-brand-choice)

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